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Die Chalkidiki, eine große Halbinsel, die in drei schmalen „Fingern“ endet, hat eine Küstenlinie von 550 Kilometern und mehr mit der blauen Fahne ausgezeichnete Strände als jede andere griechische Region. Hier herrschen Sonne, Vegetation und Meer gemeinsam und in Harmonie und teilen sich den Einfluss über dieses Stück Land. Die Ägäis, die die Küsten der Finger Kassandra, Sithonia und Athos umspült, sendet ihren Hauch über die mit Geranien bepflanzten Höfe, die Treppen und hölzernen Gänge, die Straßen und die Kirchen. Die Halbinsel war bereits vor etwa 700.000 Jahren besiedelt, wovon die Funde aus prähistorischer Zeit in der Höhle von Petralona zeugen. In ihrem Westen und im Zentrum befanden sich neolithische Siedlungen aus der Kupferzeit.

Die Chalkidiki verfügt über eine gut entwickelte Hotelinfrastruktur mit Unterkunftsmöglichkeiten von traditionellen kleinen und sauberen Zimmern bis hin zu großen Hotelkomplexen der Luxusklasse. Ihr Mikroklima mit mehr als 300 Tagen Sonnenschein während des ganzen Jahres bietet den Besuchern zahlreiche Möglichkeiten, ihrem Lieblingssport nachzugehen, z.B. Golf, Segeln, Scuba Diving, Yachting, Fischen, Klettern und Wandern. Einige Strände grenzen direkt an komplett ausgestattete Feriendörfer, die alle denkbaren Arten an Wassersport bieten, andere wiederum sind völlig unberührt und verfügen lediglich über eine einfache Taverne. Der größte Teil der Chalkidiki ist von einem hügeligen Hinterland geprägt, das im Norden an die reizvollen Seen Koronia und Volvi und im Süden an fruchtbare, landwirtschaftlich genutzte Ebenen grenzt. Wandervögel und Naturfreunde befinden sich hier in ihrem Element, da die Region mit ihrem Abwechslungsreichtum jedem entsprechend seiner Ausdauer und Begeisterung das Richtige zu bieten hat. Die Chalkidiki ist außerdem ein idealer Ausgangspunkt für einen Besuch in Thessaloniki.

Polygyros, die Hauptstadt der Chalkidiki, ist 69 km von Thessaloniki entfernt und liegt im Halbrund am Fuße des Cholomondas. In ihrem Archäologischen Museum sind Skulpturen und Gefäße aus den Ausgrabungen der Umgebung ausgestellt.

Der westliche Finger der Chalkidiki, Kassandra, ist der beliebteste und bevölkerungsreichste der drei Finger. Der größte Teil ist mit Pinienwäldern bedeckt, daneben befinden sich goldene Ebenen mit fruchtbaren Feldern, und die sanften Hügel sind von üppiger Vegetation bewachsen. Seine weißen Strände und felsigen, pinienbewachsenen Kaps waren es, die zuerst die Besucher anzogen, sowohl Griechen als auch Ausländer. Hier finden die Besucher alle Annehmlichkeiten, einschließlich Hotels, traditioneller griechischer Tavernen, Diskotheken und Wassersportanlagen.

Der erste Ferienort der Präfektur Chalkidiki an der Straße von Thessaloniki nach Kassandra ist Nea Moudania. Von hier aus verkehren im Sommer Tragflächenboote zu den Sporaden. Anschließend gelangt man nach Nea Potidea, wo eine Brücke zu dem belebten Teil mit seinen von Leben sprühenden Strandbars und Wassersportclubs führt. Das Ambiente hier ist sehr unkompliziert und zieht vor allem Familien und junge Leute an. Bei der Weiterfahrt in Richtung Kassandra stößt man auf Nea Fokea, das für seinen byzantinischen Turm und seine kleine unterirdische Kirche des Heiligen Paulus bekannt ist. Die Urlaubsorte Sani, Afytos, Kallithea und Chaniotis verfügen über ausgedehnte Sandstrände, Hotels und Tavernen. An der Westküste der Halbinsel Kassandra, entlang der Ägäis, erstrecken sich zahlreiche reizvolle, einsame Strände, bevor diese bei Kalandra und Kap Possidi in eine mit Pinien bewachsene Steilküste übergehen. Weiter nördlich liegt im Hinterland das belebte Dorf Kassandria, die Hauptstadt der Kassandra, mit seinen zahlreichen Tavernen, Banken und Taxidiensten.

Nur 60km von Thessaloniki, 48km von Polygyros und 4km von der alten Straße von Thessaloniki nach Nea Moudania trifft man auf eine der meistbesprochenen Höhlen der Welt: die Höhle von Petralona. Hier wurde 1960 der Schädel eines Urmenschen gefunden, dessen Alter auf 250.000 bis 700.000 Jahre datiert wurde. Ein Schädel, der aufgrund seiner Form und seiner Eigenschaften die Wissenschaft zu einem neuen Typ Urmensch geführt hat, zum Urmenschen von Petralona, der chronologisch in ein Stadium zwischen dem Homo Erectus (lat. „aufgerichteter Mensch“) und dem Homo Sapiens (lat. „weiser Mensch“) eingeordnet werden muss. Außerdem wurden hier Überreste gefunden, bei denen es sich nach der Meinung einiger Wissenschaftler um Spuren der ältesten kontrollierten Verwendung von Feuer handelt. Mit ihren imposanten Stalaktiten und Stalagmiten ist die Höhle ein Muss für jeden Besucher der Region. Die dort ausgegrabenen Knochen von bereits seit Langem ausgestorbenen Tieren sind im Museum neben der Höhle ausgestellt.

Sithonia, der mittlere Finger der Chalkidiki, ist geprägt von kleinen, malerischen Buchten, ausgedehnten Sandstränden, dichten Wäldern und winzigen Fischerdörfern, eine vollkommene Symphonie von Grün und Blau. Insbesondere im Süden sind viele der Hügel mit Pinienwäldern bedeckt, die an der Küste Olivenhainen weichen. Sithonia verfügt über ein breites Spektrum an Unterkunftsmöglichkeiten, darunter einen der beeindruckendsten Hotelkomplexe der Luxusklasse auf der Chalkidiki, der über einen Golfplatz mit 18 Löchern verfügt. Außerdem umfasst das Angebot zahlreiche Tennisplätze und Wassersportanlagen sowie Reitausflüge durch die Pinienwälder. Von Nea Moudania aus führt eine Asphaltstraße nach Olynthos, einer antiken griechischen Kolonie. Etwas weiter gelangt man nach Gerakini mit seinem zauberhaften Sandstrand, kristallklarem Wasser und all den Annehmlichkeiten eines modernen Ferienorts. Ein Abstecher führt nach Ormilia mit seiner charakteristischen Architektur und den typischen Kirchen. Die nächsten Dörfer sind Metamorfossi und Nikitas, moderne Orte mit zahlreichen Tavernen und von Pinien eingerahmten Sandstränden. 4 km weiter nördlich gelangt man nach Agios Nikolaos mit seinen alten Häusern aus Holz und Stein, dann zum im Stil eines Inseldorfes angelegten Pirgadikia, sowie nach Vourvourou und Ormos Panagias, einem malerischen Dorf mit einem winzigen Hafen. Im kosmopolitischen Neos Marmaras an der Westküste verbinden sich erfolgreich ein aufregendes Nachtleben mit traditioneller Schönheit, moderne Unterhaltung und Annehmlichkeiten mit Gastfreundschaft. An der Südwestspitze liegt der geheimnisvolle, verborgene Hafen von Porto Koufo, der als der „taube“ bezeichnet wird, da das Meer hier so ruhig ist, dass kein Geräusch zu hören ist. Südlich von Porto Koufo, dort, wo sich in der Antike die Stadt Torone befand, können die Besucher noch immer die Ruinen der alten Befestigungsanlagen sehen, deren Bau bis in die Antike zurückreicht und die bis in die Zeit von Byzanz weiter ausgebaut wurden, sowie die Ruinen frühchristlicher Kirchen.

Die beeindruckendste Landschaft der Chalkidiki ist wohl die des Athos-Berges mit seiner Höhe von bis zu 2000 Metern. Die östlichste Halbinsel, auch als der „Heilige Berg“ bekannt, ist das geistige Zentrum der orthodoxen Kirche. Die ersten Mönchsgemeinschaften ließen sich bereits im 9. Jahrhundert auf der Athos-Halbinsel nieder. Der Agion Oros (Heiliger Berg), eine einmalige Mönchsrepublik, wurde 1926 durch ein griechisches Gesetzesdekret anerkannt und beherbergt 20 byzantinische Klöster. Außerdem hat er den Status eines Denkmals des internationalen Kulturerbes der UNESCO und ist ein lebendiges Museum für byzantinische und nachbyzantinische Kunst. Die Mönchsrepublik Athos hat ihre eigene Hauptstadt, Karies. Sie wird von einem Rat aus 20 Mönchen regiert, die jährlich von jedem Kloster gewählt werden. Ihre Bevölkerung ist seit 1060, als ein von Kaiser Konstantinos Monomachos erlassenes Edikt Frauen für immer den Zugang zum Agion Oros verbot, rein männlich. Die imposante Landschaft des Athos und die reizvolle Architektur der Klöster können jedoch vom Meer aus bewundert werden. Während der Sommermonate finden von Ouranoupolis sowie von Ormos Panagias auf Sithonia aus regelmäßige Bootsfahrten statt. Reisebüros an diesen Orten bieten außerdem Kreuzfahrten entlang der Küste des Heiligen Berges an, so dass beide Geschlechter einen Eindruck von den Jahrhunderte alten Klöstern gewinnen können.

Ein weiterer beliebter Pilgerort an der Ostküste der Chalkidiki ist das antike Stageira, die Geburtsstadt des Aristoteles. Wie auch Olympiada einst ein idyllisches Fischerdorf, zieht der Ort heute mit seinem kristallklaren Wasser und seinen mit der blauen Fahne ausgezeichneten Stränden, dem in traditionellen Tavernen servierten frischen Fisch und den im Familienstil errichteten Hotels zahlreiche Besucher an.

Von geschichtlichem Interesse ist auch Nea Roda, an der engsten Stelle zwischen dem Athos und dem Hauptgebiet der Chalkidiki. An dieser Stelle ließ der Perserkönig Xerxes im Jahre 480 bei seinem zweiten Versuch, in Griechenland einzufallen, einen Kanal graben, um die Route seiner Flotte abzukürzen. Eine ganz andere Atmosphäre erleben die Besucher, wenn sie die bezaubernden Sandstrände von Ierissos verlassen und der Straße ins Hinterland folgen, die durch eine tiefgrüne Landschaft zu den Dörfern Gomati und Megali Panagia führt. Die hier herrschende Ruhe bildet das exakte Gegenstück zu der von Leben sprühenden Küste.

Zwischen Thessaloniki und der Chalkidiki besteht regelmäßiger Busverkehr. Bootsbesitzer finden in Porto Carras auf Sithonia sowie in Sani auf der Kassandra eine gut ausgestattete Marina vor.

 
 
 
 
     
INHALT
General
Kristallklares Wasser und lange Sandstrände erwarten die Besucher der Chalkidiki
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