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GRIECHISCHE KÜSTENSCHIFFFAHRT

Im inselreichen Griechenland ist die Schifffahrt eine Kultur für sich. Die griechische Flotte, die im Seehandel des östlichen Mittelmeers seit dem 18. Jh. unablässig eine herausragende Stellung einnahm, steht derzeit mit einem Anteil von rund 16% an der Welt-Tonnage an vorderster Front. Die griechische Küstenschifffahrt gehört zu den prominentesten Schifffahrten in ganz Europa und befördert sowohl Passagiere als auch Güter zwischen dem griechischen Festland und den Inseln oder kreuz und quer über die Adria zwischen Griechenland und Italien hin und her. Derzeit gibt es in Griechenland annähernd 30 Schifffahrtsunternehmen mit mehr als 120 Schiffen, einschließlich Expressfähren, Katamaranen und Tragflächenbooten. Vor ein paar Jahren wurde ein umfassendes Flotten-Modernisierungsprogramm lanciert, das zu einer drastischen Verbesserung des Ansehens der griechischen Schifffahrt führte, wobei großes Gewicht auf den Fährverkehr zwischen dem Festland und den Inseln sowie zwischen Griechenland und Italien gelegt wurde. Die Einführung hochmoderner, luxuriöser Expressfähren, von denen einige in der Lage sind, rund 450 Fahrgäste und 125 Personenwagen zu befördern und über Geschwindigkeiten von mehr als 40 Knoten verfügen, reduzierte die Reisezeit in den meisten Fällen um über 30%, was einen äußerst effektiven und komfortablen Reisedienst ermöglichte. Diese Express-Fahrzeug-/Passagierfähren haben die Distanzen bzw. die Reisezeiten zwischen Griechenland und Italien drastisch verringert. 1995 brauchte man für die Reise von Patras nach Ancona 30 Stunden; heute wird dieselbe Strecke in 19-20 Stunden bewältigt. Die neuen Linien verbinden die Häfen von Patras und Igoumenitsa in Westgriechenland mit dem ostitalienischen Hafen von Ancona, den Häfen von Venedig und Triest in Norditalien sowie Bari und Brindisi im Süden. Außerdem gibt es das ganze Jahr hindurch auch regelmäßige Fährbootverbindungen von Piräus nach Haifa in Israel, nach Limassol auf Zypern und an die türkische Westküste. Auf diesen Fähren zu reisen und die herzlichen Gastfreundschaft ihrer erfahrenen und abgehärteten Crews zu erleben, ist ein reines Vergnügen. Die Fähren verfügen über ein großes Angebot an Einrichtungen zu sehr vernünftigen Preisen, zum Beispiel über komfortable Unterkünfte, variierend von Außenkabinen mit eigener Dusche und WC bis hin zu internen Economy-Kabinen, über Klimaanlage, Bars, Läden, Restaurants, Satelliten-Kommunikation, Spielautomaten und Videospielen, Casino, Pools, Disco, Kinos und spezielle Bereiche für Campers und Caravans. Die täglichen Abfahrtszeiten für weite Distanzen sind vorwiegend auf passende Abendstunden angesetzt, um dadurch eine frühzeitige Ankunft am Zielhafen am Morgen sowie einen Extratag für Urlauber, die Straßen- und Seereisen kombinieren, zu gewährleisten. Obwohl Griechenland über unzählige Häfen verfügt, die das Festland mit den Inseln verbinden, ist der größte und wichtigste Haupthafen mit dem intensivsten Reise- und Handelsverkehr der riesige Mittelmeerhafen von Piräus, seit dem 3. Jahrtausend v.Chr. für die Metropole Athen das Seetor zur Welt. Er ist von den meisten Stellen in der Hauptstadt aus leicht zu erreichen und ist mit seinen regelmäßigen Fahrplänen für Fähren, Passagierschiffe und Tragflächenboote das Bindeglied zu den meisten Ägäisinseln. Es gibt mindestens noch weitere 138 bedeutende Häfen auf dem Festland und den Inseln, von denen jene von Thessaloniki, Patras, Igoumenitsa und Rafina die größten sind. An zahlreichen Häfen im ganzen Land hat die griechische Regierung bereits bedeutende Verbesserungsarbeiten ausgeführt, und es existieren Pläne, neue Knotenpunkte zu schaffen, damit die Schiffe an verschiedenen Häfen häufiger ins Dock gehen können. Außerdem gibt es Pläne zur Konstruktion neuer Häfen und zur Modernisierung von ungefähr 40 weiteren Häfen. Mit der Computerisierung des Reservations- und Buchungssystems, der Einführung des elektronischen Routenverfolgungssystems und der Verwendung schneller High-Tech-Schiffe ist Griechenlands Küstenschifffahrts-Industrie darauf vorbereitet, ruhig durch die Herausforderungen der kommenden Jahre zu navigieren.

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